1996 Meter – Besuch des Walmendingerhorn

Das Wetter klart auf und los geht es für uns: Rauf auf die Berge, genauer: Rauf auf das Walmendingerhorn – dieser Berg steht auf der österreichischen Seite. Beim Wandern hier in der Gegend übertritt man ständig die Grenze zwischen Deutschland uns Österreich ohne es wirklich zu merken.

Als wir auf den Parkplatz fahren strahlt die Sonne auf uns herab, eine gelungene Abwechslung zum schlechten Wetter der letzten Tage. An den Parkplatz grenzt eine Kuhweide an, man hört das allseitsbekannte läuten der Kuhglocken. Als ich die steile kannte zu ihnen hinaufklettere um mir die Tiere genauer anzusehen ziehen sie sich etwas zurück. Es ist wirklich schön hier, der Inbegriff dessen was ich mir vorstelle wenn man sagt, dass man ins Allgäu fährt.

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Mit der Bergbahn machen wir uns auf den Weg – bis auf 1940 Meter bringt uns die Bahn auf den Berg. Schon in der Kabine der Bahn hat man einen wundervollen Ausblick über die angrenzenden Berge, die alle mit Schnee bedeckt sind – klischeehaft, aber es sieht aus wie Puderzucker.

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Oben angekommen ist es gar nicht so kalt wie erwartet, obwohl sich überall Schneehaufen türmen, was an der unglaublich intensiven Sonne liegen könnte. Die Luft hier oben ist richtig schön klar, man kann viel freier atmen als in den großen Städten. Die Bergbahn endet auf einer Aussichtsplattform mit Liegestühlen für Sonnenanbeter und einem kleinen Restaurant.

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Ich möchte euch einfach noch ein paar Eindrücke der Landschaft geben, die hier oben einfach atemberaubend schön ist.

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Nun möchte ich noch den Gipfel besteigen – von der Plattform aus kann man ihn sehen, es scheint gar nicht so weit zu sein. Das einzige Problem ist, dass der Weg recht matschig ist, durch den angeschmolzenen Schnee.

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Der Ausblick von noch weiter oben wird immer schöner – da vergisst man gerne den rutschigen Weg (Und so schlimm ist es nun auch wieder nicht).

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Und dann taucht es vor uns auf: Das Gipfelkreuz! Wir sind am Ziel (auch wenn wir nur knapp 56 Höhenmeter zurückgelegt haben…)

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Es ist sehr befriedigend hier oben zu stehen und ringsherum in die Täler hinunterzuschauen.

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Der Abstieg war noch wesentlich rutschiger als der Aufstieg – mehrfach habe ich mich schon im Schlamm liegen sehen. Am Ende hat es dann doch gut geklappt, lediglich meine Wanderstiefel waren etwas schmutzig.

Wir hatten überlegt oben noch etwas zu essen, aber die Preise waren wirklich horrend und die Auswahl sehr klein, weshalb wir uns entschieden haben wieder nach unten zu fahren und lieber dort einzukehren.

Ich denke meine Bilder sprechen für sich – es ist ein richtiges Erlebnis so hoch oben zu sein und sich der Natur zu widmen. Nächstes Mal habe ich mir vorgenommen gerne auch etwas mehr zu wandern. Hier könnt ihr euch Vorschläge für Wanderungen auf dem Walmendigerhorn ansehen.

– Eure Weltenbummlerin ♥

Preise im Sommer für die Bergbahn
Berg- und Talfahrt
Erwachsene   25€
Jugendliche  19,50€
Kinder       10€
Bergfahrt
Erwachsene   19,50€
Jugendliche  15€
Kinder       8€
Talfahrt
Erwachsene   15€
Jugendliche  11,50€
Kinder       6€

Genauere Infos hier.

0 Comments

  1. […] Weg war gut befestigt, also diesmal keine Rutschgefahr (anders als beim Aufstieg auf das Walmendingerhorn). Zunächst ging es über Wiesen, welche schon so langsam für das Wintergeschäft der Skipisten […]

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  2. […] auch hier auf den Gipfel zu steigen, schließlich trennen uns nur 70 Höhenmeter, ähnlich wie beim Walmendingerhorn, allerdings war das Wetter so gar nicht einladend… und auf einem der Schilder war der Weg zum […]

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