Sai Nam Phung Orchid Farm -Mitten im Paradies

Unsere Rundreise durch Thailand war eine gebuchte Rundreise – ja, im Nachhinein denke ich, dass gerade Thailand sich absolut anbietet das Land auf eigene Faust zu erkunden. Aber im Nachhinein weiß man es ja immer besser. Allerdings, und das muss man dazu sagen, bringen solche „fertigen“ Rundreisen auch immer wieder an Orte, an die man wahrscheinlich sonst nicht so kommen würde. Einer dieser Orte ist die Sai Nam Phung Orchid Farm.

Unser Bus hält, es ist Zeit für ein Mittagessen. Beim Aussteigen werden wir gleich von mehreren kleinen Thailänderinnen in traditionell wirkender Kleidung begrüßt, die uns eine kleine Orchidee anstecken. Ein großes, hölzernes Schild über dem Eingang verrät uns, wo wir gelandet sind:

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Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus, überall strahlen uns farbenfrohe Blumen entgegen (die ich teilweise nicht einmal als Orchidee erkannt hätte)…

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Bevor wir die Farm aber weiter erkunden, gibt es ersteinmal etwas zu essen. An kleinen Tischen werden uns große Teller serviert – für jeden ist hier eigentlich etwas dabei und niemand hat etwas auszusetzen.

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Besonders die Suppe ist sehr lecker. In ihr schwimmen so etwas wie kleine Hackbällchen in denen Glasnudeln drin sind. Das auf den ersten Blick komische bräunliche Durcheinander ähnelt im Geschmack sehr einer Kartoffel (wer weiß, vielleicht war es ja auch eine?) und auch der frittierte Fisch schmeckt richtig gut.

Nach dem Essen ist nichts mit Ausruhen, wir erkunden die kleine Farm etwas und schauen uns an, wie prächtig die Blüten hier gedeihen.

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Neben den Blumen treffen wir hier auch auf ganz viele dieser roten Ameisen… die sind nicht gerade klein… wir haben lieber einen Sicherheitsabstand gehalten.

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Am Bereich des Aus- bzw. Eingangs kann man noch alles mögliche rund um Orchideen kaufen, z.B. kleine Setzlinge in Glasflaschen für Zuhause, Orchideendünger und mit Kunstharz überzogene Orchideen als Schmuck.

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Nachdem der Welenbummler mir eine wunderschöne Kette gekauft hat, wir uns mit genügend Orchideen und Dünger ausgestattet haben und ziemlich satt sind (an Hunger und Eindrücken) machen wir uns wieder auf den Weg zum Bus (ja, ich weiß, wir sind ein kleines bisschen Opfer der Konsumgesellschaft…. aber es ist immer so schön etwas zu kaufen). Am Ausgang verabschiedet uns noch diese Schöne:

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Wirklich ein kleiner Ausflug ins Paradies (Ein bisschen wie beim Jim Thompson House in Bangkok).

Die Farm ist recht klein, aber auf jeden Fall ganz interessant!

– Eure Weltenbummlerin ♥

P.S.: So viel zu Im Nachhinein weiß man immer mehr: Es ist zwar erlaubt diese kleinen Orchideensetzlinge mit nach Hause zu nehmen, aber in unseren Koffern sind sie in ihren kleinen Flaschen ziemlich durcheinander gerüttelt worden… zuhause haben wir sie leider nicht mehr retten können (und das, obwohl sie gar nicht so günstig waren…). Wir haben gesehen, dass wir beim Kauf einen Zettel erworben haben, der es uns ermöglicht hätte die kleinen Setzlinge mit ins Handgepäck zu nehmen. Vielleicht hätten wir das tun sollen… ihr solltet das auf jeden Fall berücksichtigen, wenn ihr euch für einen Kauf entscheidet…

So oder so, habe ich im Internet hier noch ein kleines Video gefunden, dass euch einen Eindruck der Blumenpracht vermittelt:

Und natürlich (wie fast immer) eine Karte, damit ihr selbst hinfinden könnt:

So richtig habe ich nichts zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen ermitteln
können, es scheinen aber um die 100 Baht fällig zu werden (ca. 2,60 €).
Ein paar Infos könnt ihr hier auf TripAdvisor finden.

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