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Humayuns Grab – Inspiration für das Taj Mahal – Weltenbummlereck

Humayuns Grab – Inspiration für das Taj Mahal

Kaum in Delhi gelandet ging es direkt vom Flughafen zu unserer ersten Sehenswürdigkeit: Dem Mausoleum des Humayun. Vom Flughafen zur Anlage sind es zwar nur etwa 16 km, aber es sind indische Kilometer! Wir haben locker eine Stunde gebraucht, bis wir uns durch den abendlichen Verkehrsdschungel der Stadt gekämpft hatten. Auf der Fahrt konnten wir wenigstens erste Eindrücke dieses gewaltigen und so ganz anderen Landes machen.

Angekommen und ausgestiegen sind mir als erstes die ganzen Straßenhunde aufgefallen, welche sich überall rund um und auf der Anlage im Schatten zum Schlafen zusammengerollt haben. Ein bisschen mulmig war mir bei ihrem Anblick schon, hatte ich mich doch im sicheren Deutschland gegen eine Tollwutimpfung entschieden (ich bereute es in diesem Augenblick zutiefst). Allerdings kann ich rückblickend Entwarnung geben. Die Hunde, denen ich begegnet bin, sind allen Menschen aus dem Weg gegangen und haben die meiste Zeit geschlafen.

Man braucht sich nichts vormachen – nach einer über 20 Stündigen Anreise ist man einfach müde. Aber der Anblick des Mausoleums bei Sonnenuntergang hat all die Strapazen entschädigt.

Viele Inder haben sich mit Picknickdecken auf den Rasenflächen verteilt – sie kommen hier zusammen, da sie nur kleine Wohnungen und keine eigenen Gärten haben. Einige Muslime kommen auch zum beten her. In der Ferne, über den Dächern der Stadt, kann man die Rufe der Muezzine zum Gebet hören. Im sanften Abendlicht baut sich eine ganz eigene, eine magische Stimmung auf.

Das Gebäude erinnert schon auf den ersten Blick stark an das Tah Mahal in Agra, das weeltberühmte Monument der Liebe. 1562 begannen die Bauarbeiten, die von der Witwe Humayuns in Auftrag gegeben worden waren. 8 Jahre hat es gedauert, die Mauern und Kuppeln zu errichten, welche heute das prachtvolle Bauwerk ausmachen. Und tatsächlich soll es Inspiration für das Taj Mahal gewesen sein.

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Auch von Innen kann man das Mausoleum besichtigen. Die Räume wirken riesig, die Särge winzig. Ein so riesiges Gebäude für die Toten, unglaublich erscheint dies. Aber in vielen Kulturen findet man ja solche Gebäude. Der Totenkult hat viele Gesichter.

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Während wir über das Gelände schlendern ist mir, so am ersten Tag in Indien, dennoch etwas unwohl. Überall werden wir angestarrt (das hat sich die ganze Reise über auch nicht geändert, Inder empfinden das anstarren nicht als unhöflich) und ich wurde allein an diesem Abend fast ein Dutzend mal angesprochen, ob ich nicht ein Foto mit einem der jungen Inder machen möchte. Dankend habe ich abgelehnt, wer weiß, auf welchen facebook-Profilen die Bilder nachher landen. Obwohl es ziemlich nervig war, muss man jedoch sagen, dass sie ohne wenn und aber das Nein akzeptiert haben. Und fragen kann man ja mal.

Während das Mausoleum selbst in der Abendsonne erstrahlt, liegt der Rest der Anlage nahezu in Ruinen. Aber es sind immerhin gepflegte Ruinen – Müll wie auf den Straßen findet man hier nicht.

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Die Anlage ist auf jeden Fall für mich das Kronjuwel dessen, was wir in Delhi gesehen haben – für mich ist es ohne Frage einen Besuch wert! Aber ich denke, dass vor allem das sanfte Abendlicht noch einen ganzen Teil zu meiner entflammten Liebe beigetragen hat. Vielleicht auch, dass es quasi der erste indische Boden war, den wir richtig betreten haben. Am besten bildet ihr euch eure eigene Meinung und wagt einen Besuch! War jemand von euch vielleicht schon mal dort und kann von seinen Erfahrungen in den Kommentaren berichten? Ich würde mich freuen!

  • Eure Weltenbummlerin ♥
Hier kommt ihr zur offiziellen Website.
Der Eintritt kostet etwa 500 indische Rupien (ca. 7,30 Euro)für Nicht-Inder. 
25 Rupien müssen für eine Foto Gebühr gezahlt werden (ca. 40 Cent).
Besucht werden kann das Gelände von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

2 Comments

  1. Andrea
    19. April 2017

    Da hast du ja wunderschönes Licht eingefangen

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  2. Gitta
    31. Oktober 2017

    Tolle Bilder, super Post. Jetzt weiss ich wieder, warum ich mir eine neue Kamera kaufen wollte 😉 lach!

    Antworten

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