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Das JEATH-Museum: Die Geschichte der Todeseisenbahn – Weltenbummlereck

Das JEATH-Museum: Die Geschichte der Todeseisenbahn

Dämmriges Licht scheint durch die Dächer der Hütten, die aus Bambus und anderen getrockneten Pflanzen errichtet sind. Es ist eng und stickig. Überall hängen Bilder und Texte, die das Grauen beschreiben, das hier einst herrschte und das uns bis zu unserem Besuch ganz unbekannt war.

Das JEATH war Museum in Kanchanaburi erinnert an die Verhältnisse in dieser Gegend während des 2. Weltkrieges. Japanische Truppen hatten das Land besetzt und hatten das Vorhaben eine Eisenbahnverbindung quer durch das Land nach Burma zu bauen, die sogenannte Death-Railway (Todeseisenbahn). Ihren Namen hat sich diese Eisenbahnstrecke wirklich verdient: 40.000 bis 90.000 Menschen mussten ihr Leben aufgrund der schrecklichen Arbeitsbedingungen, Folter und Krankheiten lassen, darunter Briten, Niederländer, Australier, Amerikaner und noch weitere Menschen anderer Nationalitäten. So entstand auch der Name für das Museum: Japan England Australien/Amerika Thailand Holland. Es ist wirklich erschreckend, was einst an diesem Ort geschah.

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Im JEATH Museum kann man sich Nachbauten der Hütten ansehen, in denen die Zwangsarbeiter einst untergebracht waren. Hier sind viele Fotografien, Gemälde und Gegenstände aus dem Lagerleben ausgestellt.

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In einem weiteren Raum ist eine Bombe ausgestellt, die auf die Brücke am Kwai geworfen wurde, aber nicht explodierte. Ein bisschen mulmig war mir da schon zu Mute …

Nach dem sehr informativen Museumsbesuch sind wir auf einem Teilabschnitt der Strecke mit der Todeseisenbahn gefahren (dazu später mehr in einem weiteren Blogbeitrag) – es war ungemein berührend und zugleich grausam, diese Vorstellung, was die Menschen hier unter schlimmsten Bedingungen mit ihren bloßen Händen geleistet haben.

„FORGIVE BUT NOT FORGET“

Die Geschichte der Todeseisenbahn hat mich auch als ich wieder zurück in Deutschland war nicht losgelassen und sehr passend kam zu dieser Zeit auch der Film The Railway Man – Die Liebe seines Lebens  mit Colin Firth und Nicole Kidman ins Kino. Ich kann euch diesen Film (oder die Buchvorlage) wirklich nur wärmstens ans Herz legen, wenn ihr etwas mehr über den Bau dieser Eisenbahn und die schrecklichen Schicksale der Kriegsgefangenen lernen wollt.

Das JEATH Museum hat täglich von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. 
Der Eintritt kostet etwa 40 Baht, das sind etwas mehr als 1 €.

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